San Andreas (70%) – Kritik

Starttermin 28. Mai 2015 (1 Std. 54 Min.)
Regie Brad Peyton
Mit Dwayne Johnson, Carla Gugino, Alexandra Daddario mehr
Genre Action , Abenteuer , Thriller
Nationalität USA

sanandreasMit 2012, lieferte Regisseur Roland Emmerich vor bereits 6 Jahren, einen in seinem Genre mehr als eindrucksvollen Film ab, der sich sehen lassen kann und sicherlich für so manchen, mittlerweile zu der Mutter der Katastrophenfilme zählt. Doch in den letzten Jahren, ist es eher recht ruhig geworden, mit Ausnahme von „Storm Hunters“ aus dem vergangenen Jahr, zumindest was sehenswerte Filme angeht.

Beim Filmtitel „SAN ANDREAS“ von Regisseur Brad Peyton, könne man fast meinen, dass es sich hierbei um das gleichnamige Videospiel handelt, doch weit gefehlt, versucht Peyton wohl in die Fussstapfen von Roland Emmerich zu schlüpfen, stellt sich nur die Frage, ob das überhaupt möglich ist.

Der Film erzählt die Geschichte von Ray, gespielt von keinem geringeren als Dwayne Johnson, einem erfahrenen Hubschrauber-Rettungspiloten, der schon in über 600 Einsätzen zeigen konnte, was in ihm
steckt, doch auch er hätte nicht gedacht, dass sein nächster Einsatz ihm so einiges abverlangt. Die berühmte San-Andreas-Verwerfung ist es, die ein gewaltiges Erdbeben auslöst, mit unvorstellbaren
Ausmaßen und die ganze Westküste in Schutt und Asche legt, als auch hunderte von Menschenleben kostet. Unter den Menschen, befindet sich auch Rays Noch-Ehefrau Emma (Carla Gugino) und Tochter Blake (Alexandra Daddario), die von dem Erdbeben überrascht werden. Nun liegt es an ihm, seine Familie zu retten, ahnt er nicht, dass die eigentliche Katastrophe noch bevorsteht…

Wer sich auf einen Film dieser Art einlässt weiß, was ihn erwartet und genau das bekommt man auch geboten, obwohl es natürlich klar ist, in welche Richtung sich dieser entwickelt, soll heißen, dass es sehr vorhersebar ist und der Pathos typisch Amerika, nicht fehlen darf. Das es keine tiefgründige Geschichte gibt, sollte einem ebenso klar sein, legt man bei einem solchen Film auch nicht allzu viel Wert, wird in erster Linie, die eigentliche Katastrophe in Szene gesetzt und das so gut, wie es die heutige Tricktechnik möglich macht, auch wenn doch sehr viel per CGI umgesetzt wurde. Dies sieht bis auf ein paar Ausnahmen sehr ordentlich aus, hätte man es sich gewünscht, wenn manches nicht nur am PC entstanden wäre.

Was den Cast angeht, reißt dieser keine Bäume aus, muss er auch nicht, ebenso austauschbar sind die Figuren, dennoch muss widerrum gesagt werden, dass mit Dwayne Johnson der richtige Mann im Boot sitzt, passt dieser zu einem solchen Film, wie die Faust aufs Auge kommt dazu, dass er einfach ein sympathischer und cooler Typ ist, dem man seine Rolle als fürsorglicher, sowie liebender Familienvater auch abnimmt. Die Frau an seiner Seite, hätte zwar jede x-beliebige sein können, ihren Part hat sie aber soweit erfüllt, darf zumindest als Eye-Candy Alexandra Daddario natürlich nicht fehlen. Paul Giamatti als Seismologe, wirkt hingegen öfters einfach deplaziert und als sei die Katastrophe noch nicht schlimm genug, muss er immer noch einen drauf setzen.

Zu guter Letzt, wäre wieder einmal der ach so tolle 3D-Effekt, kann sich dieser in einigen Action-Szenen durchaus sehen lassen, das Spektakel sieht aber auch in 2D gut aus.

FAZIT: An einen Film wie 2012, kommt SAN ANDREAS natürlich nicht heran, dafür ist das Szenario nur auf eine Katastrophe ausgelegt, wer allerdings Fan des Genres ist und weiß was ihn hier erwartet, der kann ohne Probleme ein Kinoticket lösen.

Quelle/Filmdaten: http://www.filmstarts.de/

Bildnachweis: http://www.imdb.com/media/rm1178465280/tt2126355?ref_=tt_ov_i

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